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Rohstoffinvestoren warten ab, Rohöl-Longs ausgeweitet - CoT-Report

(shareribs.com) New York 15.08.2016 - Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen in der vergangenen Woche leicht reduziert. Für Gold und Silber ging es nach unten, die Zahl der Netto-Longs auf Rohöl wurde leicht gesteigert.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren die Zahl ihrer Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 9. August, um 1,1 Prozent auf 744.297 Kontrakte ausgeweitet. Dabei stieg die Zahl der Longs auf Rohöl leicht, nachdem hier in der Vorwoche ein Rekordtief Longs verzeichnet wurde. Die Zahl der Longpositionen auf Gold und Silber stieg leicht. Die Marktteilnehmer halten sich in der Sommerpause zurück.

Dem jüngsten CoT-Report der CFTC zufolge, sank die Zahl der Netto-Longs auf Gold um 4,6 Prozent auf 255.773 Kontrakte. Grund für die Reduktion war der festere US-Dollar, der sich im Zuge besserer Konjunkturdaten aus den USA erholen konnte. Dies dauerte aber nur kurz an, am Freitag wurden schwache Einzelhandelsumsätze für Juli gemeldet, der Goldpreis verbesserte sich zeitweise deutlich konnte dies aber nicht halten. Analysten gehen davon aus, dass die US-Notenbank weiterhin eine Leitzinserhöhung verzögern wird. Grund dafür sind immer wieder schwächelnde Konjunkturindikatoren und die extrem lockere Geldpolitik anderer Zentralbanken.

Wie die CFTC weiterhin mitteilte, sank die Zahl der Netto-Longs auf Silber um 3,7 Prozent auf 89.132 Kontrakte. Bei Platin war ein Anstieg der Netto-Longpositionen um 5,7 Prozent auf 43.049 Kontrakte zu verzeichnen, die Zahl der Netto-Longs auf Palladium stieg um 2,7 Prozent auf 18.414 Kontrakte.

Die Zahl der Netto-Longpositionen auf Rohöl wurde derweil wieder leicht gesteigert. Die Ölpreise zeigten in den vergangenen Tagen eine leichte Aufwärtsbewegung, gestützt von den Spekulationen über eine mögliche Reduktion des Ausstoßes von Rohöl seitens der OPEC. Mit dem Bruch der Marke von 40 USD, die mittlerweile wieder überschritten wurde, sind die Produzenten wieder unter höherem Druck, ihre Einnahmen zu steigern. Venezuela hat sich für eine Reduktion der Fördermengen stark gemacht und sucht dafür Mitstreiter bei der OPEC. Gleichzeitig hat Saudi-Arabien angekündigt, die Preise für asiatische Kunden reduzieren zu wollen. Das Land setzt damit die bisherige Politik der Verteidigung der Marktanteile fort, womit gleichzeitig eine Reduktion des Angebots nicht zu erwarten ist.

Gegenüber Kupfer sind die spekulativen Finanzinvestoren nun wieder netto-short. Die Kupferpreise waren zuletzt bis knapp unter die Marke von 5.000 USD gestiegen, was dann zu einer Konsolidierung führte. Dies ist unter anderem mit den schwachen Konjunkturdaten aus China zu begründen. Diese zeigten für Juli einen weiterhin schwächelnden Außenhandel. Zudem erwarten Beobachter, dass die Kupferimporte Chinas in der zweiten Jahreshälfte schwächer werden. Daneben hat sich die Angebotslage besser entwickelt, als dies von Beobachtern erwartet wurde. Die International Copper Study Group wies für die ersten Monate des Jahres zwar ein Defizit aus, dies dürfte aber nicht von Bestand sein. Die Zahl der Netto-Shortpositionen auf Kupfer liegt nun bei 200.

Bei den Agrarrohstoffen ist die Stimmung weiterhin bärisch, die Sojabohnen ausgenommen. Diese verzeichnen eine anhaltend hohe Nachfrage auf den Exportmärkten. Das USDA meldete in den vergangenen Wochen Orders von mehr als 2,8 Mio. Tonnen zur Lieferung im kommenden Handelsjahr. Die Zahl der Netto-Longs wuchs hier um 6,3 Prozent auf 112.995 Kontrakte. Bei Mais war derweil ein weiterer Anstieg der Netto-Shortpositionen. Der Markt findet gegenwärtig kaum Halt. Dies weder bei der Exportnachfrage, noch bei der Angebotslage. Das gute Wetter in den USA sorgt für eine positive Entwicklung der Pflanzen. Anders stellt sich die Lage bei Weizen dar. US-Weizen ist im internationalen Vergleich sehr günstig und könnte künftig auch verstärkt zur Lebensmittelproduktion verwendet werden. Dabei wirkt sich vor allem das schlechte Wetter in Frankreich stützend aus, das Analysten veranlasste, die Prognosen für die Produktion kontinuierlich zu reduzieren.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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