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Rohstoffinvestoren weiten Gold-Longs wieder aus - CoT-Report

(shareribs.com) New York 12.09.2016 - Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen auf Rohstoffe erneut reduziert. Bei Gold und Silber war ein Anstieg zu verzeichnen, Rohöl und auch Kupfer liegen wieder unter Druck.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 6. September, um 7,5 Prozent auf 691.097 Kontrakte reduziert. Ein erneuter Rückgang der Netto-Longs war bei Rohöl und den Sojabohnen zu beobachten. Die Zahl der Netto-Longs auf Gold und Silber wurde ausgeweitet.

Gold befindet sich derzeit in einer interessanten Situation. Eine weitere Abschwächung der Konjunktur, wie sie sich in den USA andeutet, könnte den Goldpreis weiter stützen. Gleichzeitig stehen die Zeichen bei der US-Notenbank auf Zinserhöhung, wobei bislang unklar ist, wann es dazu kommt. Sicher scheint lediglich, dass ein solcher Schritt noch in diesem Jahr erfolgen soll, wobei dies jedoch tatsächlich erst im Dezember der Fall sein könnte. Der US-Dollar zeigte sich zuletzt richtungslos, das etwas festere Kursniveau hat den Goldpreis belastet. Auch war die Nachfrage zuletzt etwas schwächer, wie der Rückgang der Goldholdings im SPDR Gold Shares zeigte.

Die Zahl der Netto-Longs auf Silber stieg um 10,9 Prozent auf 82.210 Punkte, bei Platin war ein Rückgang der Netto-Longs um 7,9 Prozent auf 30.657 Kontrakte und bei Palladium sank die Zahl der Netto-Longs um 1,5 Prozent auf 14.432 Kontrakte.

Bei Rohöl zeigen sich die Investoren ebenfalls zurückhaltend. Es herrscht eine große Unsicherheit darüber, wohin sich der Markt in den kommenden Wochen bewegen wird, da die OPEC sich Ende September zusammensetzen wird, um über den Ölmarkt zu sprechen. In der vergangenen Woche haben Russland und Saudi-Arabien sich zusammengesetzt und eine Kooperation zur Beobachtung und Stabilisierung des Ölmarktes beschlossen. Die Ankündigung sorgte für eine Erholung der Ölpreise, gegen Ende der Woche ging es jedoch wieder nach unten. Zu oft schon hatte Saudi-Arabien über Maßnahmen zur Stabilisierung der Preise gesprochen, während gleichzeitig die Produktion ständig ausgeweitet wurde. In den USA zeigte sich in der letzten Woche ein massiver Rückgang der Rohölbestände, auch die Benzinbestände sanken wieder. Dies könnte ein erstes Anzeichen für ein zunehmendes Marktgleichgewicht sein. Analysten von Morgan Stanley gehen jedoch davon aus, dass dies noch bis ins Jahr 2018 dauern könnte. In den USA ist die Zahl der laufenden Ölförderanlagen zuletzt um sieben auf 414 Anlagen gestiegen, wie die Analysten von Baker Hughes mitteilten. Die Zahl der Netto-Longs auf US-Rohöl wurde zuletzt um 18,5 Prozent auf 179.493 Kontrakte reduziert.

Auch Kupfer leidet unter einer zunehmenden Unsicherheit über die weitere konjunkturelle Entwicklung. In China könnte die Nachfrage im vierten Quartal wieder steigen, weshalb einige Beobachter auch einen Anstieg der Preise erwarten. Gleichzeitig sind die Minenproduktion und auch die Lagerbestände von Kupfer in den Häusern der London Metal Exchange in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen. China veröffentlichte in der letzten Woche die jüngsten Außenhandelsdaten, die eine leichte Verbesserung der Importe zeigten. Die Kupferimporte sanken derweil leicht, liegen auf Sicht der ersten acht Monate aber weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau. In den USA stieg die Zahl der Netto-Shortpositionen auf Kupfer um 55,3 Prozent auf 41.695 Kontrakte.

Bei den Agrarrohstoffen herrscht ebenfalls eine hohe Unsicherheit. Die Wetteraussichten haben Mais und Sojabohnen zuletzt gestützt, da man eine Verzögerung der Ernte vermutet. Am Montag wird ein neuer WASDE-Bericht des USDA erwartet. Dieser dürfte die bärische Einschätzung der Marktteilnehmer unterstützen. Die Zahl der Netto-Longs auf Sojabohnen sank um 16,0 Prozent auf 83.687 Kontrakte. Auch gegenüber Mais bleiben die Investoren weiterhin sehr zurückhaltend und haben die Zahl ihrer Netto-Shorts um 11,3 Prozent auf 180.893 Kontrakte ausgeweitet. Bei Weizen stieg die Zahl der Netto-Shorts um 8,8 Prozent auf 132.577 Kontrakte ausgeweitet.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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