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Rohstoffinvestoren weiten Kupferlongs aus, Rohöl-Longs reduziert - CoT-Report

(shareribs.com) New York 25.07.16 - Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longs auf Rohöl und Gold in der vergangenen Woche reduziert. Erneut gestiegen ist die Zahl der Longs auf Silber und auch Kupfer Bei Mais ist man nun wieder netto-short.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelten Rohstoffe, in der Woche bis zum 19. Juli, um 4,8 Prozent auf 921.146 Kontrakte reduziert. Dabei sank die Zahl der Netto-Longs auf Gold und Rohöl. Nachdem sich die Sorgen über das Wetter in den USA gelegt haben, sind die Investoren nun wieder netto-short auf Mais Vor einigen Wochen noch wurde hier ein Rekordhoch an Netto-Longpositionen registriert.

Die Zahl der Netto-Longpositionen auf Gold sank in der vergangenen Woche um 2,6 Prozent auf 264.498 Kontrakte. Dies wurde begleitet von einer Korrektur der Goldpreise um ein Prozent. Grund für den Schritt der Investoren dürften unter anderem die guten Konjunkturdatenaus den USA sein, die es der US-Notenbank erschweren, die Straffung der Geldpolitik weiter hinauszuzögern. Zwar dürften andere Notenbanken weiterhin ihre extrem lockere Geldpolitik fortsetzen, darunter die japanische Notenbank und die EZB. Gleichzeitig sorgen die Spekulationen über die weiteren Schritte des Federal Reserve Board in den USA aber für eine Aufwertung des US-Dollars. In der neuen Woche wird die US-Notenbank ihre nächste turnusmäßige Sitzung abhalten. Stützend für den Goldpreis sind derweil geopolitische Risiken, allen voran die unklaren Konsequenzen des Brexit-Votums in Großbritannien. Erste Indikatoren zeigten bereits eine Eintrübung der Stimmung der Wirtschaft.

Die Zahl der Netto-Longpositionen auf Silber wurde um 7,1 Prozent auf 91.383 Kontrakte ausgeweitet. Bei Platin stieg die Zahl der Netto-Longs um 18,1 Prozent auf 30.598 Punkte, die Zahl der Netto-Longpositionen auf Palladium stieg um 34,2 Prozent auf 11.112 Kontrakte.

Die Rohölpreise lagen in der vergangenen Woche erneut unter Druck. Dieses Szenario dürfte sich auch weiter fortsetzen, gestützt von einem extrem hohen Angebot an Ölprodukten und der Aussicht auf einen Anstieg des globalen Angebots. In den USA sind die Rohölbestände in der vergangenen Woche zwar gesunken, die Benzinbestände kletterten jedoch erneut. Hinzu kommt, dass die Ölproduzenten in den USA die Zahl der laufenden Förderanlagen erneut erhöht haben. Wie Baker Hughes am Freitag mitteilten, stieg die Zahl der Anlagen um 14 auf 371. Es war der vierte Wochenanstieg in Folge. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete zudem, dass die Produktion im Irak im Juli wieder steigen könnte, nachdem es hier in den vergangenen beiden Monaten eine Stagnation gegeben hatte. Die Zahl der Netto-Longs auf Rohöl wurde um 13,1 Prozent auf 156.804 Kontrakte reduziert.

Ein deutlicher Anstieg der Netto-Longpositionen war derweil bei Kupfer zu beobachten. Hier sehen einige Marktteilnehmer ein wachsendes Potential für eine Verengung des Marktes. Die International Copper Study Group hat in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass sich der Markt für Kupfer in den ersten vier Monaten deutlich verengt habe, so dass nun wieder ein strukturelles Defizit bestünde. Weiterhin wird in China eine bislang gute Nachfrageentwicklung verzeichnet, da der Ausbau der Stromnetze weiterhin auf hohem Niveau vollzogen wird. Die jüngst schwachen Daten zum chinesischen Immobilienmarkt könnten die Skepsis der Investoren gegenüber Kupfer wieder steigen lassen. Die Zahl der Netto-Longpositionen wurde mehr als verdreifacht – auf 18.284 Kontrakte.

Bei den Agrarrohstoffen hat sich die Lage für Mais deutlich verschlechtern. Diese Entwicklung war im Zuge der scharfen Preiskorrektur abzusehen. Auslöser der Rally war die Erwartung einer längeren Hitzewelle in den US-Anbaugebieten. Diese hat sich jedoch bislang nicht manifestiert. Die Investoren sind hier wieder mit 13.362 Kontrakten netto-short. Bei Weizen stieg die Zahl der Netto-Shorts um 1,7 Prozent auf 116.606 Kontrakte. Bei den Sojabohnen wurde die Zahl der Netto-Longpositionen um 13,6 Prozent auf 137.692 Kontrakte ausgeweitet. Auch die Sojabohnen standen zuletzt unter dem Einfluss des guten Wetters in den USA, die Preise sind deutlich gesunken, der November-Kontrakt fiel wieder unter die Marke von 10,00 USD.


Quelle: shareribs.com / CFTC

Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

 

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